Volkhard Stürzbecher

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Der Stiftungsgeber hat über viele Jahre den renommierten Künstler Volkhard Stürzbecher, Neustadt a.W. (Kunstlehrer am Gymnasium) bei seinen Arbeiten unterstützt. Im Oktober 2002 hat dieser im „Fränkischen Hof“ seine neuartige Kunstform “Bilder, die sich selber malen” eindrucksvoll demonstriert, bei der physikalische und chemische Prozesse in Flüssigkeiten, Suspensionen und Emulsionen gestaltend wirken (siehe Faltblatt im Anhang). Diese Aufführung führte dann zur Umrahmung einer Festveranstaltung in der Fachhochschule für Technik, Karlsruhe und zu weiteren gut besuchten Firmenveranstaltungen, u.a. zur Eröffnung eines Max-Planck-Instituts in Shanghai, China (2006) und des Projekts „Explo“ in Heidelberg, Industriepark (2005). Ende 2004 wurde Herr Stürzbecher mit dem Internationalen Medienkunstpreis 2004 ausgezeichnet.

Volkhard Stürzbecher erzeugte durch die Rückkopplung von Videoprojektion und Videokameraaufnahme über ein von ihm gesteuertes Mischpult fantasievolle dynamische Interferenzbilder, wobei er eine Tänzerin zwischen Projektionswand und den beiden Videogeräten grazil tanzen ließ. Er lud dann Personen aus dem Publikum ein, sich ebenfalls dort kunstvoll zu bewegen, was mit einem Videorekorder abgespeichert und der betreffenden Person als Videoband gegen ein kleines Entgelt übergeben wurde. So kann jeder sein eigener Künstler sein und sich seine Präsentation selbst gestalten.

Die von Volkhard Stürzbecher eingesetzte Technik für seine Flüssigkeitsbilder lässt sich im Prinzip mit einfachen Mitteln aufbauen, d.h. mit einem Overhead-Projektor, einer Petri-Schale, Pipette, Waschmitteln, Farben und Ölen aus dem Supermarkt und Wasser. Schüler können also leicht einfache Formen erzeugen, unterschiedliche Muster kreativ im Experiment gestalten und mit der Videokamera zur Wiedergabe festhalten. Die künstlerische Raffinesse wird durch vielfältiges Experimentieren mit verschiedenen Flüssigkeiten, Mischungen und gezielten Eingriffen in den physikalischen Prozess erreicht.